Unser Bienenhonig
Honig ernten - schleudern - abfüllen
Damit meine Bienenvölker immer genügend Honig für die Eigenversorgung haben, werden die Völker zweizargig geführt, also in zwei Zargen (Kästen) übereinander.
In einer dritten und bei sehr gutem Nahrungsangebot eventuell vierten aufgesetzten Zarge tragen die Arbeiterbienen dann den Honig ein, der in den unteren zwei Brutzargen keinen Platz mehr hat.
Diese sogenannten Honigzargen werden erst dann abgenommen, wenn der Honig reif und ausreichend trocken ist und die meisten Honigwaben vollständig verdeckelt sind.
Nach dem entdeckeln der Waben werden die Rähmchen in eine Honigschleuder gehängt und geschleudert. Der süße Honig läuft nun aus der Edelstahlschleuder durch ein Sieb in einen Eimer aus lebensmittelechtem Kunststoff.
Jetzt wird nochmals der Wassergehalt des Honigs mit einem Refraktometer kontrolliert und dokumentiert. Der luftdicht verschlossene Eimer wird nun lichtgeschützt zwischengelagert; der neue Honig beginnt jetzt langsam zu kristallisieren.
Nach wenigen Tagen wird er mit einem speziellen Honigrührer fünf bis zehn Minuten lang gerührt um die Zuckerkristalle zu zerkleinern und eine gleichmäßige Konsistenz zu erzeugen.
Erst jetzt kann der Honig bis zur Abfüllung eingelagert werden.
Eine Abfüllung in Gläser erfolgt nach Bedarf, vorher wird der Honig nochmals fein gerührt.