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Udo's Summerei

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Ubi apis, ibi salus - Wo Bienen sind, da ist Gesundheit

Vorwort

Honigbienen - Bestäubung, Honig, Propolis, Stockluft, Bienengift, Bienenwachs - Ohne Bienen fehlt uns was ...
Faszination, Ruhe, Fleiß, Kraft, Gelassenheit - Bienen machen etwas mit uns ...
Umwelt - Pestizide, Parasiten, intensive Landnutzung, Klimawandel, Wetterkapriolen, invasive Arten - Es wird immer schwieriger ...

Weltweit gibt es immer weniger Honigbienen. Auch in Deutschland sinkt die Zahl der Bienenvölker beständig, nur die Zahl der (Klein-) Imker hat zugenommen.
Inzwischen wird "Honig" sogar synthetisch und billig hergestellt und hat unerkannt und unkontrolliert in großen Mengen Zugang auch nach Deutschland gefunden.

Wer sich ein einzelnes Bienenvolk zulegt wird die Bienen nicht retten und auch nicht für genügend Echten Bienenhonig sorgen.
Aber jeder kann seine Aufmerksamkeit den echten blühenden Lebensräumen zuwenden - nicht den hybriden Pflanzen die keinen Nektar bilden.
Blütennektar ist die Nahrungsgrundlage für unsere Insekten und Honigbienen.


Udo' Summerei
Der Jahresablauf meiner Bienenvölker

Zu Beginn der Obstblüte ziehen meine Bienenvölker im März/ April auf einem speziellen Anhänger in eine große Bio zertifizierte Apfelplantage in einen Öhringer Teilort um. Zuvor hat ein Bienensachverständiger nach Prüfung aller Bienenvölker ein Gesundheitszeugnis erstellt. Erst jetzt dürfen die Bienenvölker auf Reisen gehen.
Von mehr als 1500 Apfelbäumen und einem benachbarten Rapsfeld tragen die fleißigen Sammlerbienen Nektar und Pollen ein und bestäuben gleichzeitig die Blüten der Apfelbäume.
So wird die Fruchtbildung der verschiedenen Apfelsorten, Früh- und Spätblüher, effektiv gefördert.
Und unser milder cremiger Frühjahrs-Blütenhonig entsteht jetzt, er wird von den Sammlerbienen an die Arbeiterbienen weitergegeben, dann in die Waben umgetragen und über mehrere Tage bis Wochen getrocknet, bis der reife Honig in den Waben mit einem Wachsdeckel verschlossen wird.
Der feine Geschmack unseres Frühjahrs-Blütenhonig entsteht durch den hohen Nektaranteil von den Apfelblüten und den geringeren Rapsanteilen.

Nach der Obstblüte, wenn die Blütenmassen vorbei sind, kommen meist zwei schwierige Monate in denen die Bienenvölker von vielen kleineren Nahrungsangeboten, auch Läppertracht genannt, leben müssen. Diese Einzelpflanzen wie z. B. Löwenzahn und andere Wildkräuter, wachsen auf den Wiesen zwischen den Apfelbäumen. Auch ein Wald ist nicht weit entfernt.
Bei ungünstigen Witterungs- und Trachtverhältnissen müssen die Bienenvölker im Sommer sogar manchmal vom Imker gefüttert werden.

Mit der Lindenblüte im Mai/ Juni gibt es nur wenige hundert Meter vom Standplatz entfernt endlich wieder genügend Nahrung für die Bienen.
Unser Sommer-Blütenhonig entsteht vorwiegend aus dem Nektar der Lindenblüten und aus geringeren Anteilen von Honigtau, dem sogenannten Waldhonig.

Mit der Sommer-Sonnenwende Ende Juli endet offiziell das Bienenjahr und die Bienenvölker bereiten sich auf die Überwinterung vor. Jetzt entstehen die Winterbienen.
Nun geht es zurück auf unsere naturnahe Streuobstwiese am Lindelberg. Inmitten von zwanzig 70 bis 80 Jahre alten Hochstamm Apfelbäumen überwintern unsere Bienenvölker bis ...
... der Vorfrühling wieder mit seinen ersten Blühern beginnt.

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